SCB 1: Rück- und Ausblick 2026
- Florian Lehner
- 18. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Ein Blick zurück auf die Vorsaison 2025/26 sowie ein Blick voraus auf die kommende Spielzeit 2026/27 der 1. Mannschaft des SC Bronschhofen.

Rückblick auf die Saison 2025/26
Die Vorbereitung auf die Rückrunde begann standesgemäss mit dem Highlight der Saison abseits des Ligaalltags, dem Trainingslager in der Nähe von Barcelona. Während zuhause wohl nur auf dem Säntis ein wolkenloser Himmel zu sehen war, tankte die Mannschaft in Katalonien reichlich Sonne, eine ordentliche Portion Teamgeist und offensichtlich auch die richtige Form. Sämtliche Testspiele wurden erfolgreich bestritten, was der Truppe Selbstvertrauen für die ersten Meisterschaftsspiele mitgab.
Dieses Selbstvertrauen zahlte sich prompt aus. Zum Rückrundenauftakt gab es Heimsiege gegen den späteren Absteiger Neckertal-Degersheim sowie gegen den FC Dussnang. Die Tabellenspitze schien zum Greifen nah. Dann aber warteten die beiden Prüfsteine der Liga, Rapperswil-Jona und der spätere Meister FC Glarus. Trotz couragierter Auftritte und guter Leistungen setzte es gegen beide Topteams knappe Niederlagen ab. Der Anschluss an die Spitzengruppe war damit dahin, und gegen Saisonende schlich sich, aus diversen Gründen, noch die eine oder andere Niederlage ein.
Eine echte Herausforderung stellte das Verletztenlazarett dar, das sich wie ein roter Faden durch die Rückrunde zog. Was auf den ersten Blick nach Krisenstimmung klingt, entpuppte sich jedoch als Chance. Zahlreiche talentierte junge Spieler sprangen in die Bresche und bewiesen, dass die Zukunft des Vereins in guten Füssen liegt. Die letzte Konstanz, um Woche für Woche Siege einzufahren, fehlte zwar phasenweise, dafür wuchs die Mannschaft menschlich wie fussballerisch umso mehr zusammen. Die nötigen Punkte wurden am Ende vor allem mit einem hervorragenden Teamgeist erkämpft.
Das Saisonziel, eine Verbesserung gegenüber der Vorsaison in Punkten und Rang, wurde erreicht. Damit darf getrost von einer erfolgreichen Saison gesprochen werden, die Lust auf mehr macht und den Blick zuversichtlich auf die kommende Spielzeit richten lässt.
Trainer Thomas Buhl äusserte sich zufrieden: „Sehr erfreulich waren die stimmungsvollen Heimsiege vor vielen Zuschauern. Ich hoffe, wir können auch in Zukunft noch viele tolle Abende mit attraktivem und aufregendem Fussball auf dem Ebnet feiern.“

Ausblick auf die Saison 2026/27
Nach kurzer Sommerpause ist unser «Eis» bereits Anfang Juli in die Vorbereitung gestartet, weiterhin unter der bewährten Leitung von Trainer Thomas Buhl und Assistenztrainer Stefan Ott. Schmerzlich vermisst wurde lediglich Ehrenmitglied Erwin Eisenring, besser bekannt als Erwinho, der Ende der letzten Saison seinen Rücktritt verkündet hatte.
Die Vorbereitung stand ganz im Zeichen des Aufbaus. Ferienabwesenheiten gehörten wie jedes Jahr dazu, gaben dem Team aber auch die nötige Zeit, um die Batterien nach der langen Saison wieder aufzuladen. Parallel dazu lag der Fokus klar auf der Physis. Kraft und Ausdauer wurden gezielt aufgebaut, während sich verletzte Spieler in Ruhe auskurieren konnten, sodass der Kader pünktlich zum Saisonstart wieder zu grossen Teilen zur Verfügung steht.
Der Kader zeigt sich bemerkenswert stabil. Einzig Alessio Nobile wechselte in die 2. Mannschaft, ansonsten gab es keinen einzigen weiteren Abgang, ein klares Zeichen für den starken Zusammenhalt im Team. Verstärkung kommt dafür gleich vierfach aus der Region: Thi Bürgisser (FC Sirnach), Leon Pavlovic (FC Wil), Valentino Mladenovic (FC Bazenheid) und Marko Milovanovic (FC Flawil) verstärken den SCB in der neuen Spielzeit.
Die Ziele für die neue Saison sind klar: vorne mitmischen und mitreissenden, dominanten Fussball auf dem Ebnet zeigen. Die Meisterschaft beginnt mit zwei Heimspielen gegen Dussnang und Aadorf. Auch im Cup wartet Grosses: In der 1. Runde setzte sich der SCB auswärts bei Thusis/Cazis mit 1:2 durch – ein gutes Omen, denn schon auf dem Weg zum Cupfinal vor gut einem Jahr begann alles mit einem Auswärtssieg im Bündnerland (1:6 in Davos). Besonders wichtig ist Coach Buhl der Teamgeist. Genau den will die Mannschaft auch den Fans zeigen – geschlossen, einsatzfreudig und offensiv.
Also: Heimspieltermine notieren, Vereinsschal entstauben und ab aufs Ebnet! Denn was gibt es Besseres als packenden Offensivfussball, eine knusprige Bratwurst von Grill-Altmeister Kari und ein kühles Bier in der Hand?
Bericht: Michel Helbling










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